Halbfinale der DM ohne bayrische Spitzenteams

CVJM  Gefrees und CVJM Bindlach scheitern in der Vorrunde

 

Männer: Platz 5 für Gefrees

Frauen: Platz 6 für Gefrees

Mixed: Platz 7 für Bindlach

 

Ins Halbfinale wollten sie einziehen, die 5 Gefreeser Männer. Aber es hat nicht sollen sein! Das Reglement war gegen sie, denn in der Vorrunde wurden nur je 2 Sätze ausgespielt! Dabei hatte alles so gut angefangen. Im ersten Spiel trafen die Oberfranken auf den CVJM Kamen (Weltcupsieger von 2002), das Team, das von Bundestrainer Dirk Marquardt trainiert wird. Den ersten Satz konnte Kamen zwar mit 25:14 locker gewinnen, doch dann hatten sich die Gefreeser warm gespielt und mit einer starken Angriffsleistung und glänzender Abwehrarbeit sicherten sie sich den zweiten Satz mit 25:22. Ober-Ramstadt wurde klar geschlagen und die beiden Spielpunkte eingesackt. Und dann ausgerechnet gegen den schwächeren Gegner Villmar zeigten sie sich unkonzentriert und mussten den  ersten Satz unglücklich mit 23:25 abgeben. Da nutze es nichts mehr, den zweiten Satz mit 25:23 zu gewinnen, aus war der Traum vom Halbfinale. Schade, schade! Denn die Gefreeser sind ein Topteam und das bewiesen sie im letzten Gruppenspiel gegen den Vorjahreszweiten Grünwinkel. Mit 25:20 nahm man dem badischen Team den ersten Satz ab. Der zweite ging zwar verloren und Grünwinkel gewann mit 25:22, aber dennoch hatten sie den Badenern 1 Satzpunkt abgenommen mit der Folge, dass Grünwinkel hinter Kamen auf den 2. Gruppenplatz abrutschte und im Halbfinale gegen den Ersten der anderen Gruppe antreten musste. Das war das Team Indiaca Malterdingen, der badische Erzrivale und Titelverteidiger. Der schlug zu und war auch im Finale gegen Gerstetten kaum zu bremsen. Der erste Satz  im Endspiel wurde mit 19:25 abgegeben. Doch Malterdingen erzwang mit einem 25:22 einen Entscheidungssatz und sicherte sich mit 25:21 die Goldmedaillen.

Als Gruppendritter traf Gefrees im Platzierungsspiel auf  den CVJM Sylbach. Mit 3 Punkten Vorsprung gewann der Newcomer Gefrees und landete so auf einem hervorragenden 5. Platz.

 

Die  Frauen des CVJM Gefrees schnupperten zum ersten mal Indiaca-DTB-Luft und waren überrascht vom hohen Spielniveau. In den drei Gruppenspielen konnten sie keinen einzigen Satz gewinnen. Sie landeten zwar am Ende auf Platz 6, hatten das aber der günstigen 4er-Vorrundengruppe zu verdanken und dem Umstand, dass die Malterdinger Frauen durch Verletzungspech  nicht weiterspielten. So gelangten sie in das Platzierungsspiel 5/6 gegen Grünwinkel, aber auch hier hatten sie keine Chance.

 

Nicht viel besser erging es dem Mixed-Team des CVJM Bindlach. Als „Halbfinalkandidat“ angereist, mussten sie viele Federn lassen. Sie hatten auch eine schwere Vorrundengruppe erwischt mit Gegnern wie Gerstetten und Reckenfeld, die selbst mit einem Treppchenplatz rechneten. Und auch dem Neuling im Mixed-Geschehen Kamen war ein vorderer Platz durchaus zuzutrauen. Pech, dass das Reglement nur 2 Sätze pro Spiel zuließ. Denn vielleicht hätte man ja den Entscheidungssatz gewonnen??!! Das erste Spiel gegen die CVJM Kollegen vom VfL Gerstetten gab noch Anlass zur Hoffnung. Satz eins ging zwar mit 19:25 verloren, aber Satz zwei konnte klar gewonnen werden mit 25:17. Gegen Kamen starteten die Bindlacher wieder extrem schlecht, nur 11 Punkte waren zu holen. Dafür erkämpften sie im zweiten Satz 22 Punkte. Souverän gewannen sie danach gegen Weiskirchen, aber leider nur den ersten Satz mit 25:18. Auch den zweiten Satz hätten sie gewinnen müssen, aber der ging mit 24:26 äußerst knapp verloren! Aus der Traum vom Halbfinale!  Nun war das letzte Spiel gegen Reckenfeld zu gewinnen, um beim Platzierungsspiel 5/6 dabei zu sein. Aber auch dies sollte nicht gelingen. Mit 3 Punkten Rückstand wurde bald schon der erste Satzpunkt abgegeben, danach mit einem knappen Zweipunktevorsprung aber immerhin noch ein Satzpunkt erkämpft. Das ergab nur den 4. Platz in der Vorrundengruppe und  nach dem gewonnenen Platzierungsspiel 7/8 gegen Essen  Platz 7. Spielertrainer Stephan Münch und sein Team waren schon ein bisschen enttäuscht darüber, dass ihnen in entscheidenden Spielsituationen immer das bisschen Glück gefehlt hat, das zum Siegen dazugehört. Wenn man aber bedenkt, dass dieses Team in dieser Formation bisher ganz selten zusammenspielte, dann sind die Ergebnisse durchaus achtbar, denn die Bindlacher konnten doch immer gut mithalten und verdienen den Titel „Meister im Unentschiedenspielen“.